Publikation: „‚es kam mir diese Sprache etwas schwer vor‘. Stephan Schultz (1714–1776), Mitarbeiter und später Direktor des Institutum Judaicum et Muhammedicum in Halle, und seine Beschäftigung mit orientalischen Sprachen“

2015 nahm ich an der Tagung „Pietismus, Aufklärung und Mehrsprachigkeit. Fremdsprachenlernen, Übersetzen und interkulturelle Verständigung im Umfeld der Universität Halle und der Glauchaschen Anstalten“ teil, die von den Franckeschen Stiftungen Halle in Zusammenarbeit mit der Matthias-Kramer-Gesellschaft für die Erforschung der Geschichte des Fremdsprachenerwerbs und der Mehrsprachigkeit veranstaltet wurde. Basierend auf der Tagung ist nun ein Band in der Reihe „Hallesche Forschungen“ erschienen:

Mark Häberlein u. Holger Zaunstöck (Hrsg.): Halle als Zentrum der Mehrsprachigkeit im langen 18. Jahrhundert, Halle: Verl. d. Franckeschen Stiftungen/Harrassowitz in Komm. (Hallesche Forschungen, 47).

Zu diesem Band habe ich den Beitrag „‚es kam mir diese Sprache etwas schwer vor‘. Stephan Schultz (1714–1776), Mitarbeiter und später Direktor des Institutum Judaicum et Muhammedicum in Halle, und seine Beschäftigung mit orientalischen Sprachen“ (S. 167–199) beigesteuert. Ein erster Blick in den Artikel ist auf Academia.edu möglich. Weitere Informationen zum Band können auf der Internetseite des Verlags der Franckeschen Stiftungen abgerufen werden.

Weitere enthaltene Beiträge:

  • Mark Häberlein u. Holger Zaunstöck: „Einleitung“
  • Hanspeter Marti: „Frühneuzeitliches Disputationswesen und Fremdsprachen an der Universität Halle“
  • Konrad Schröder: „Sprachmeister des Französischen, Italienischen und Englischen in der Stadt und an der Universität Halle im 18. Jahrhundert. Versuch einer Bestandsaufnahme, mit einem Exkurs zum Hallenser Polnischen Lektorat“
  • Brigitte Klosterberg: „Französischsprachige Titel im Verlag der Buchhandlung des Waisenhauses“
  • Michael Rocher: „Fremdsprachen am Königlichen Pädagogium der Franckeschen Stiftungen im 18. Jahrhundert“
  • Klaus-Dieter Beims: „Latein – die fremd werdende lingua franca als Unterrichtsfach“
  • Walter Kuhfuß: „Französischunterricht im Paedagogium Regium des Halleschen Waisenhauses in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und sein Fortwirken in Preußen“
  • Alexander Schunka: „In usum Angliae: Engländer, englische Sprache und Englischunterricht an den Glauchaschen Anstalten im frühen 18. Jahrhundert“
  • Swetlana Mengel: „Slavische Sprachen im Kontext der Glauchaschen Anstalten“
  • Markus Berger: „Hallesche Pastoren im anglophonen Nordamerika 1742–1825. Hindernisse und Herausforderungen der Bilingualität“
  • Mark Häberlein: „Matthias Christian Sprengel als Vermittler englischer und romanischer Literatur über die außereuropäische Welt“
  • Matthias Frenz: „‚Die meiste Schwierigkeit bestehet in ihren Gutturalibus‘. Sprachaneignung im Kontext der Dänisch-Halleschen Mission“